Daten aus Datenblättern und Produktseiten der Hersteller; Median über die Modelle dieser Kategorie in der Datenbank.
Firefighting Robot System (Water Cannon Robot + Hose Extension Robot, 'Scrum Force')
Autonomer 1,6-t-Werferroboter (4.000 l/min bei 1 MPa, ausgelegt für 20 kW/m²) mit Schlauchlegeroboter für 300 m Schlauch.
- 1.600kgGewicht
- 207cmHöhe
- 2m/sGeschwindigkeit
Kurz und knapp
- Technische DatenGewicht 1.600 kg · Höhe 207 cm · Geschwindigkeit 2 m/s
- Statusim Einsatz
- Verfügbarkeit in der EUnicht bestätigt
Zusammenfassung
- HerstellerMitsubishi Heavy Industries
- KategorieEinsatzroboter (Militär und Rettung)
- Statusim Einsatz
- Verfügbarkeit in der EUKein bestätigter Händler in der EU
Für die Petrochemie-Zonen Japans entwickelte die Agentur für Feuerwehr und Katastrophenmanagement (FDMA) in einem Fünfjahresprogramm für 1,38 Mrd. Yen ein System aus vier Robotern, das im Juni 2019 bei der Feuerwehr Ichihara in der Präfektur Chiba als erste Löschrobotereinheit Japans in Dienst ging.
Mitsubishi Heavy Industries baute davon den Wasserwerfer-Roboter und den Schlauchlegeroboter; ein Luft- und ein Bodenaufklärer ergänzen den Verband Scrum Force. Der Werferroboter wiegt 1,6 t, misst 217 × 146 × 207 cm und fährt 7,2 km/h auf einem Allradchassis mit Vorderradlenkung, das von einem kleinen Buggy stammt.
Zur Kartenposition navigiert er autonom mit RTK-GPS, Laserscanner, IMU und Odometrie; dort richten die Einsatzkräfte den Werfer fern aus, der 4.000 l/min Wasser oder Schaum bei 1 MPa abgibt und das Strahlbild umschaltet. Ausgelegt ist er für 20 kW/m² Wärmestrahlung. Der Schlauchleger (2,8 t, 240 × 175 × 215 cm) verlegt selbsttätig bis 300 m 150A-Schlauch mit rund 2 kg/m und ortet den Werferroboter per Sensor.
In Ichihara arbeitet ein System mit vier Robotern, die FDMA plant weitere für Industriezonen; Preis auf Anfrage, bekannt ist nur das Programmbudget. Während der Thermite RS3 von einem nahen Bediener gefahren wird, fährt das japanische System selbst in die Hitze – für Werkfeuerwehren in Raffinerien ein Konzept, das Anfahrt und Löschen voneinander trennt.
Technische Daten
-
Höhe207 cm+107 % gegenüber dem Median der Kategorie (100 cm, n=35)
-
Gewicht1.600 kg+212 % gegenüber dem Median der Kategorie (512,5 kg, n=52)
-
Geschwindigkeit2 m/s−40 % gegenüber dem Median der Kategorie (3,33 m/s, n=50)
- Median der KategorieEin höherer Wert bedeutet nicht immer einen besseren Roboter; es kommt auf den Einsatz an.
Maße und Gewicht
- Höhe
- 207 cm
- Gewicht
- 1.600 kg
Bewegung und Handhabung
- Geschwindigkeit
- 2 m/s
Elektronik und KI
- Antrieb
- Allrad 4WD mit Vorderradlenkung (umgebautes Buggy-Fahrgestell)
- Sensoren
- RTK-GPS, Laserscanner, IMU, Odometrie; Schlauchroboter mit Sensor zur Ortung des Werfers
Weitere Daten
- Unterkategorie
- Rettungsroboter
- Bauart
- autonomer Löschroboter, Zwei-Fahrzeug-System
- Steuerung
- autonome Fahrt zur Kartenposition (RTK-GPS, LRF, IMU, Odometrie), Monitor fernbedient
- Ausrüstung / Bewaffnung
- Wasser-/Schaumwerfer 4.000 l/min bei 1 MPa; Schlauchleger für 300 m 150A-Schlauch; 20 kW/m² Wärmestrahlung
- Betreiber
- Japan
- Stückzahl
- 1 System (4 Roboter) in Ichihara; Ausweitung auf Industriezonen von FDMA geplant
- Bewaffnet
- nein
- Länge (cm)
- 217
- Breite (cm)
- 146
- Max. Geschwindigkeit (km/h)
- 7,2
- Herkunftsland
- JP
- Löschleistung (l/min)
- 4.000
- Schlauchlänge (m)
- 300
Preis und Verfügbarkeit
keine Angabe
Händler in der EU
Kein bestätigter Händler in der EU
Einsatzgebiete
Typische Einsätze
Zielgruppe
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