Am besten dokumentiert
DJI Air 3S
DJI Air 3S: 724 g in Klasse C1, Doppelkamera mit 1-Zoll-Weitwinkel (50 MP) und 48-MP-Tele, 4K/120 fps, LiDAR nach vorn für Nachtflüge, 45 Minuten; rund 1.120 Euro.
- 0,72 kgGewicht
- 0,75 hLaufzeit
- 990Preis (EUR)
Drohnen im Vergleich: DJI Mini 4 Pro, Mini 5 Pro, Neo, Flip, Air 3S, Mavic 4 Pro, Potensic ATOM 2. EU-Klassen, Regeln in Deutschland, Preise in Euro.
Im Katalog: 12 Modelle von 3 Herstellern. Preise von 170 bis 13,4 Tsd. Euro. Bei EU-Händlern erhältlich: 12.
Foto: DJI, Produktseite (dji.com); Zero Zero Robotics, Produktseite (hoverair.com); Potensic, Produktseite (store.potensic.com)
Am besten dokumentiert
DJI Air 3S: 724 g in Klasse C1, Doppelkamera mit 1-Zoll-Weitwinkel (50 MP) und 48-MP-Tele, 4K/120 fps, LiDAR nach vorn für Nachtflüge, 45 Minuten; rund 1.120 Euro.
12 von 12 Modellen
Zero Zero Robotics (HOVERAir)
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| Modell | Hersteller | Gewicht (kg) | Laufzeit (h) | Preis (EUR) | Status | EU-Händler |
|---|---|---|---|---|---|---|
| DJI Air 3S | DJI | 0,72 | 0,75 | 990 € | im Verkauf | ✓ |
| DJI Avata 2 | DJI | 0,38 | 0,38 | 400 € | im Verkauf | ✓ |
| DJI Mini 5 Pro | DJI | 0,25 | 0,6 | 690 € | im Verkauf | ✓ |
| DJI Flip | DJI | 0,25 | 0,52 | 330 € | im Verkauf | ✓ |
| DJI Mavic 4 Pro | DJI | 1,06 | 0,85 | 1.920 € | im Verkauf | ✓ |
| DJI Mini 4 Pro | DJI | 0,25 | 0,57 | 710 € | im Verkauf | ✓ |
| DJI Neo | DJI | 0,14 | 0,3 | 170 € | im Verkauf | ✓ |
| DJI Mini 4K | DJI | 0,25 | 0,52 | 280 € | im Verkauf | ✓ |
| DJI Matrice 4T | DJI | 1,22 | 0,82 | 6.920 € | im Verkauf | ✓ |
| HOVERAir X1 PRO | Zero Zero Robotics (HOVERAir) | 0,19 | 0,27 | 460 € | im Verkauf | ✓ |
| Potensic ATOM 2 | Potensic | 0,25 | 0,53 | 320 € | im Verkauf | ✓ |
| DJI Agras T50 | DJI | 39,9 | — | ca. 13.400 €* | im Verkauf | ✓ |
Ratgeber
Eine Kameradrohne kauft man heute im Elektronikmarkt neben Kamera und Konsole, und die Auswahl ist groß: Im Katalog stehen 161 Drohnen von 32 Herstellern, von der 119-Zloty-Spielzeugdrohne bis zur Agrardrohne mit 40-l-Tank. Diese Seite ist für Käufer in Deutschland geschrieben und ordnet die Modelle nach dem, was hier zählt: EU-Klasse und Regeln, Gewicht, Kamera, Flugzeit, Hinderniserkennung und Preis.
Seit 2021 gilt in der ganzen EU die Verordnung 2019/947. Entscheidend ist die Klassenkennzeichnung auf der Drohne:
C0, unter 250 g: DJI Mini 4 Pro, DJI Mini 5 Pro (mit Standardakku), DJI Neo, DJI Flip, DJI Mini 4K, Potensic ATOM 2, HOVERAir X1 PRO. Kein Kompetenznachweis, Flug über einzelne unbeteiligte Personen erlaubt, nicht über Menschenansammlungen. Weil alle eine Kamera haben, ist die Betreiberregistrierung beim Luftfahrt-Bundesamt Pflicht, die Registriernummer (e-ID) muss auf der Drohne stehen, und in Deutschland gilt die Versicherungspflicht für jedes unbemannte Luftfahrzeug.
C1, bis 900 g: DJI Air 3S, DJI Avata 2, Mini 5 Pro mit großem Akku. Zusätzlich der Kompetenznachweis A1/A3, eine Online-Schulung mit Prüfung beim Luftfahrt-Bundesamt. Beim Flug mit FPV-Brille (Avata 2) muss ein Beobachter die Drohne im Blick behalten.
C2, bis 4 kg: DJI Mavic 4 Pro. Für Flüge näher als 150 m an Wohn-, Gewerbe- und Erholungsgebieten das Fernpilotenzeugnis A2 mit Theorieprüfung; in der Unterkategorie A3 weit weg von Menschen reicht A1/A3.
Für alle gilt: maximal 120 m Höhe, Sichtflug, keine Flüge über Wohngrundstücke ohne Zustimmung, keine Flüge in Geozonen (Flughäfen, Naturschutzgebiete, Autobahnen, Behörden), die die Plattform dipul.de zeigt. Enterprise- und Agrardrohnen wie DJI Matrice 4T und DJI Agras T50 fliegen in der Kategorie „speziell“ mit Betriebsgenehmigung.
Unter 400 Euro: DJI Neo (rund 170 Euro) als Selfie-Drohne mit Vollschutz-Propellern, DJI Mini 4K (rund 290 Euro) und Potensic ATOM 2 (rund 330 Euro) als klassische Kameradrohnen ohne Hinderniserkennung, DJI Flip (rund 360 Euro) mit Propellerschutz und 3-Achsen-Gimbal.
700 bis 1.200 Euro: DJI Mini 4 Pro (rund 690 Euro) und DJI Mini 5 Pro (rund 810 Euro) mit Rundum-Hinderniserkennung unter 250 g, DJI Air 3S (rund 1.120 Euro) mit 1-Zoll-Doppelkamera und 45 Minuten Flugzeit, DJI Avata 2 (rund 420 Euro ohne Brille) für FPV, HOVERAir X1 PRO (rund 500 Euro) als Flugkamera ohne Fernsteuerung.
Profi: DJI Mavic 4 Pro (rund 2.140 Euro) mit 100-MP-Hasselblad und 51 Minuten Flugzeit.
Enterprise und Agrar: DJI Matrice 4T (rund 6.930 Euro) mit Wärmebild für Feuerwehr und Inspektion, DJI Agras T50 (rund 13.400 Euro ohne Akkus) zum Streuen und, wo erlaubt, Sprühen.
Gewicht entscheidet über die Klasse und damit über Papiere: 249 g sind die wichtigste Grenze im Hobby. Sensorgröße (1/2,3 Zoll beim Mini 4K, 1/1,3 Zoll beim Mini 4 Pro, 1 Zoll beim Mini 5 Pro und Air 3S, 4/3 Zoll beim Mavic 4 Pro) bestimmt die Bildqualität bei wenig Licht mehr als die Megapixel. Hinderniserkennung: „rundum“ heißt Kameras in alle Richtungen, „vorn“ nur in Flugrichtung, „keine“ bedeutet, dass der Pilot allein verantwortlich ist; LiDAR nach vorn (Mini 5 Pro, Air 3S) erkennt auch nachts. Flugzeit ist der Herstellerwert bei Windstille; rechnen Sie mit 20 bis 25 Prozent weniger. Übertragungsreichweite nach CE (6 bis 15 km) ist in Deutschland ohne Belang, weil Sichtflug Pflicht ist.
Kaufen Sie die EU-Version mit Klassenkennzeichnung; Importware ohne C-Label fällt in die Übergangsregeln und darf nur weit weg von Menschen fliegen. Die Betreiberregistrierung kostet beim Luftfahrt-Bundesamt eine kleine Gebühr und gilt für alle Drohnen eines Halters, der Kompetenznachweis A1/A3 ist online in einer Stunde erledigt. Die Haftpflichtversicherung gibt es ab etwa 30 Euro im Jahr oder als Erweiterung der privaten Haftpflicht. Im Katalog zeigt jedes Modell die Klasse, das Gewicht und, soweit bekannt, die Flugzeit nach europäischer Messung, die bei DJI unter dem US-Wert liegt.
Die Liste unten enthält alle Drohnen mit Datenblatt; Preise in Euro stammen aus dem EU-Handel oder sind aus dem polnischen Handel zum Tageskurs umgerechnet, jeweils mit Datum. FPV-Bausätze, Spielzeugdrohnen und die Profi- und Agrarmodelle anderer Hersteller sind in der Liste enthalten, ausführliche deutsche Texte gibt es zunächst für die hier genannten Modelle.
Drohnen der EU-Klasse C0 unter 250 g (DJI Mini 4 Pro, Mini 5 Pro mit Standardakku, Neo, Flip, Mini 4K, Potensic ATOM 2, HOVERAir X1 PRO) dürfen in der Kategorie „offen“ ohne Kompetenznachweis geflogen werden. Pflicht sind trotzdem die Registrierung als Betreiber beim Luftfahrt-Bundesamt, weil die Drohnen eine Kamera haben, die e-ID auf dem Gerät und eine Haftpflichtversicherung. Ab Klasse C1 (DJI Air 3S, Avata 2) braucht es den Online-Kompetenznachweis A1/A3, ab C2 (Mavic 4 Pro) für Flüge nahe an Menschen das Fernpilotenzeugnis A2. Maximale Flughöhe sind 120 m, Geozonen zeigt die Plattform dipul.de.
Einsteiger-Drohnen mit 3-Achsen-Gimbal und 4K kosten 290 bis 360 Euro (DJI Mini 4K, Potensic ATOM 2, DJI Flip), der DJI Neo als Selfie-Drohne rund 170 Euro. Die Mini-Klasse mit Hinderniserkennung liegt bei 690 bis 810 Euro (Mini 4 Pro, Mini 5 Pro), die Air-Klasse bei rund 1.120 Euro (Air 3S), das Flaggschiff Mavic 4 Pro bei rund 2.140 Euro. Enterprise- und Agrardrohnen beginnen bei 7.000 Euro (Matrice 4T) und 13.400 Euro (Agras T50) ohne Zubehör. Preise aus dem EU-Handel vom Oktober 2026.
Grundsätzlich nein. Das Pflanzenschutzgesetz verbietet die Ausbringung aus der Luft; Ausnahmen genehmigt das Julius-Kühn-Institut nur in Steillagen wie Weinbergen. Agrardrohnen wie die DJI Agras T50 oder die XAG-Modelle werden in Deutschland deshalb vor allem zum Streuen von Saatgut, Dünger und Nützlingen eingesetzt. In Polen und anderen EU-Ländern ist das Sprühen unter Auflagen erlaubt.
Euro-Beträge: Händlerpreise aus polnischen Shops sowie Herstellerpreise in Fremdwährung sind zum Mittelkurs der polnischen Nationalbank (Tabelle A, 4,3641 PLN je Euro vom 21. Oktober 2026) umgerechnet und auf 10 Euro gerundet; Richtwerte ohne Zoll, Mehrwertsteuer und Versand, sofern nicht anders angegeben.