kein offizielles Foto
Größe und Kennwerte
Größe und Kennwerte: MF4Größenvergleich: Mensch 175 cm, MF4 108 cm (62% of a person's height). Traglast: 150 kg, Median der Kategorie 375 kg. Laufzeit: 2 h, Median der Kategorie 6 h.175 cm108 cmMenschRoboterKennwerte gegen den Median der KategorieTraglast150 kgMedian der Kategorie: 375 kg (n=44)Laufzeit2 hMedian der Kategorie: 6 h (n=27)

Daten aus Datenblättern und Produktseiten der Hersteller; Median über die Modelle dieser Kategorie in der Datenbank.

MF4 (funkgesteuertes Inspektionsfahrzeug)

Funkgesteuertes Inspektionsfahrzeug der KHG für Hochdosisbereiche: 350 kg, 150 kg Traglast, Funk 1 km, Knickarmmanipulator KM20 (1,6 m, 20 daN).

Preis ab

kein öffentlicher Preis
Kein bestätigter Händler in der EU
  • 350kgGewicht
  • 150kgTraglast
  • 2hLaufzeit
  • 108cmHöhe
  • 0,5m/sGeschwindigkeit

Kurz und knapp

  • Technische DatenGewicht 350 kg · Traglast 150 kg · Laufzeit 2 h
  • Statusim Einsatz
  • Verfügbarkeit in der EUnicht bestätigt

Zusammenfassung

Für Räume mit hoher Kontamination und Dosisleistung hält die Kerntechnische Hilfsdienst GmbH (KHG) in Eggenstein-Leopoldshafen das funkgesteuerte Inspektionsfahrzeug MF4 bereit. Die KHG wurde 1977 von den Betreibern deutscher Kernkraftwerke, der Brennstoffkreislauf-Industrie und Forschungszentren gegründet und arbeitet heute unter dem Dach der BGZ; sie ist Betreiber und Eigenentwickler, kein Hersteller im Handelssinn, und unterhält eine Fernhantierungsflotte vom 22-t-Funkbagger bis zum kleinen Inspektionsfahrzeug.

Der MF4 wiegt 350 kg, misst 130 × 85 × 108 cm (Höhe 40 bis 108 cm je nach Aufbau), trägt 150 kg und fährt auf zwei Ketten stufenlos mit 0 bis 30 m/min (1,8 km/h); die 48-V-Batterie reicht 2 Stunden, die Steigfähigkeit beträgt 32 Grad. Der Funk überträgt Steuer-, Bild- und Tonsignale bis 1 km, alternativ ist Kabelsteuerung möglich.

An Bord sind der Knickarmmanipulator KM20 mit sechs Freiheitsgraden, 1.600 mm Arm und 20 daN an der Zange, Werkzeugzangen, ein Hochdosismesssystem und eine Schwarz-Weiß-Fernsehkamera auf Schwenk-Neige-Kopf mit Mikrofon und Beleuchtung; ein mobiles Anhängersystem bringt Elektrowerkzeuge mit, ein Spezial-LKW das Fahrzeug zum Einsatzort.

Die Strahlenempfindlichkeit untersuchte 1995 das Fraunhofer-Institut, und der MF4 war bei den EU-Übungen EnRicH und im Projekt CENTAURO dabei. Als Bestand der KHG hat er keinen Marktpreis; das Datenblatt (Stand Dezember 2025) nennt kein Baujahr.

Der japanische Quince aus Fukushima wog ein Zehntel, hatte aber keinen Manipulator – der MF4 steht für den deutschen Weg: eine gemeinsame Hilfsorganisation der Betreiber mit einsatzbereiter Flotte.

Technische Daten

Quellen: 3

  • Höhe108 cm
    +8 % gegenüber dem Median der Kategorie (100 cm, n=35)
  • Gewicht350 kg
    −32 % gegenüber dem Median der Kategorie (512,5 kg, n=52)
  • Traglast150 kg
    −60 % gegenüber dem Median der Kategorie (375 kg, n=44)
  • Geschwindigkeit0,5 m/s
    −85 % gegenüber dem Median der Kategorie (3,33 m/s, n=50)
  • Laufzeit2 h
    −67 % gegenüber dem Median der Kategorie (6 h, n=27)
  • Median der KategorieEin höherer Wert bedeutet nicht immer einen besseren Roboter; es kommt auf den Einsatz an.

Maße und Gewicht

Höhe
108 cm
Gewicht
350 kg

Bewegung und Handhabung

Traglast
150 kg
Geschwindigkeit
0,5 m/s

Energie

Laufzeit
2 h

Elektronik und KI

Antrieb
elektrisch, Batterie 48 V, Zwei-Ketten-Fahrwerk, 0–30 m/min stufenlos, 2 h
Sensoren
Schwarz-Weiß-Kamera auf Schwenk-/Neigekopf, Mikrofon, Beleuchtung, Dosisleistungsmessung

Weitere Daten

Unterkategorie
Rettungsroboter
Bauart
Inspektionsfahrzeug für Strahlenbereiche, Kettenfahrwerk
Steuerung
Funk max. 1 km (Steuer-, Bild-, Tonsignale), Kabelsteuerung möglich
Ausrüstung / Bewaffnung
Manipulator KM20 (6 Freiheitsgrade, 1.600 mm, 20 daN), Werkzeugzangen, Hochdosismesssystem, Anhänger für Elektrowerkzeuge; 32°
Betreiber
Deutschland
Bewaffnet
nein
Länge (cm)
130
Breite (cm)
85
Max. Geschwindigkeit (km/h)
1,8
Funkreichweite (km)
1
Herkunftsland
DE
Steigfähigkeit (°)
32

Datenblatt (PDF)

Preis und Verfügbarkeit

keine Angabe

Händler in der EU

Kein bestätigter Händler in der EU

Einsatzgebiete

Typische Einsätze

  • Inspektion und Arbeiten in Hochdosisbereichen, Übungen EnRicH, Projekt CENTAURO

Zielgruppe

  • Kernkraftwerksbetreiber, kerntechnischer Notfallschutz

Vergleich

Roboter-Vergleichswerkzeug

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    • 68 kgTraglast
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Geschichte

keine Angabe

Quellen

  1. khg.bgz.de
  2. kit.edu
  3. arxiv.org

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